Achtung Tollwut-Gefahr!

Jeder war sicher schon mal in der Situation, in der er dachte, jetzt geht’s nicht mehr schlimmer, besser, verrückter. Kommt man ins JuZ, wird man beinahe tagtäglich eines Besseren belehrt – man trifft auf die unterschiedlichsten Menschen, wobei „unterschiedlich“ in diesem Fall wohl eher „auf eine andere liebenswürdige Weise verrückt“ bedeutet. Doch man trifft hier nicht nur auf verrückte Menschen, man wird auch selbst Teil dieser JuZ-Spezies, verfällt in einen sonderbaren Zustand – man quiekt, lacht, weint (Freudentränen!), begibt sich in eine unglaubliche Geräuschkulisse aus Musik und menschlichen Tonerzeugnissen der schönen und weniger schönen Art (letztere müssen an dieser Stelle nicht weiter erläutert werden). Manchmal könnte man meinen, man sei im Zoo. Ist man erstmal im JuZ-Zoo, endet man in Gesprächen oft bei äußerst abstrusen Themen, schließt sich kulinarischen Traditionen an und verteidigt sie bis aufs Blut (auch wenn man besagte Tradition selbst nicht uuunbedingt bräuchte, es ist halt so, weil es so ist), man wird arbeitswütig und rutscht  von einer komischen Situation in die nächste – egal ob in Gummistiefeln, ob mit Nudelholz bewaffnet oder nicht, ob mit Eule und “Hu!Hu!” oder ohne, aber immer mit Soundtrack und viel Gelächter.

Wenn du also ins JuZ kommst, die Türschwelle zu unserem Kabinett der Kinderriegel überschreitest, verabschiede dich schnell von „es geht nicht mehr schlimmer, besser, verrückter“. Im JuZ verfällst du in eine Toll-Wut, bewegst dich auf einem schmalen Grat zwischen Wahnsinn, Verzweiflung und unglaublicher Komik.

Genieß es, denn Fakt ist: Donnerstag ist Hähnchentag.