Gedenken an die Reichsprogromnacht

Kriegerin: Filmabend mit anschließender Diskussion am Donnerstag,
8 November, 20 Uhr im Jugendhaus Aschaffenburg

Am 9. November finden um 14 Uhr die zentrale Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht am Aschaffenburger Wolfsthalplatz und um 15.30 Uhr
ein Fußmarsch von dort aus zur Gedenktafel an der Sandkirche statt.

 

Anlässlich des Themas laden Stadt- und Kreisjugendring Aschaffenburg gemeinsam mit BDKJ, Evang. Jugend, ABsolut, SJD-Die Falken und Jugendhaus am Vortag zu einem Filmabend mit anschließender Diskussion ein. Gezeigt wird der mehrfach ausgezeichnete Film „Kriegerin“ von David Wnendt. Im Mittelpunkt steht Marisa, Anfang 20, jung, weiblich und rechtsradikal. Sie rast durch die Welt wie ein offenes Rasiermesser, ist aggressiv und schlägt zu, wenn ihr jemand dumm kommt. Sie hasst Ausländer, Politiker, den Kapitalismus, die Polizei und alle anderen, denen sie die Schuld daran gibt, dass ihr Freund Sandro im Knast sitzt und dass alles um sie herum den Bach runtergeht. Dieser Sommer hält noch mehr Ärger für Maria parat: Die bürgerliche Svenja drängt in Marisas Clique und der afghanische Flüchtling AschaffenburgRasul sucht sich ausgerechnet ihren Badesee zum Schwimmen aus.
Als die Welten der Drei aufeinanderprallen, setzt sich eine Kette von Ereignissen in Gang, die ihr Leben auf den Kopf stellt. Während Svenja immer tiefer in die rechte Szene rutscht, gerät Marisas Weltbild ins Wanken. Sie beginnt sich zu ändern – doch der Weg heraus wird viel härter als sie sich vorgestellt hat.

Im Anschluss an die Filmvorführung findet ein moderiertes Nachgespräch statt.

 

Eintritt: frei